Sektionen München & Oberland des Deutschen Alpenvereins (DAV)
Sportverein / Outdoor
Bildung & Ehrenamt
Employer-Branding & Recruiting
Image & Kommunikation
Formate für Webseite, Social und mehr
Für die Sektionen München & Oberland des DAV habe ich ein Videoportrait über Jenny produziert, die als Mountainbike-Veranstaltungsleiterin unterwegs ist. Der Film zeigt sie auf dem Trail, im Umgang mit der Gruppe und in kurzen Statements dazu, was ihre Rolle ausmacht.
So wird das eher trockene Anforderungsprofil „Alpinguide Mountainbike“ greifbar und unterstützt den DAV dabei, neue ehrenamtliche Guides zu gewinnen.
Die Sektionen München & Oberland des DAV sind eine der größten DAV-Strukturen und suchen laufend Menschen, die als ehrenamtliche Veranstaltungsleiter*innen Touren führen. Unter „Werde Alpinguide“ stellen sie verschiedene Sparten vor, unter anderem Mountainbike.
Jenny steht hier stellvertretend für die Rolle „Veranstaltungsleiterin Mountainbike“. Das Video zeigt sie in Aktion und in kurzen Statements und macht so das Anforderungsprofil menschlich und greifbar.
Der DAV wollte die Anforderungsprofile nicht nur als Text, sondern mit echten Menschen erfahrbar machen. Für den Bereich Mountainbike sollte deshalb eine Person gezeigt werden, die bereits als Alpinguide aktiv ist und aus der Praxis erzählen kann. Auf der Info-Seite standen bisher vor allem sachliche Fakten, es fehlten Emotion, Persönlichkeit und Bewegtbild. Gesucht war ein Video, das sowohl auf der Website als auch in Vorträgen und Social Posts funktioniert und das Profil greifbarer macht.
Das Video soll Interessierten zeigen, wie sich die Rolle als MTB-Veranstaltungsleiter*in wirklich anfühlt – nicht nur, was im Profil steht. Es soll die Hürde senken, selbst den Schritt zur Ausbildung zu gehen, indem es Motivation und Freude an der Aufgabe vermittelt. Gleichzeitig braucht der DAV ein zentrales Video, das sich in Kurzversionen für Social Media und Informationsformate aufteilen lässt. Insgesamt soll der DAV im MTB-Bereich moderner, nahbarer und persönlicher wirken, ohne die Seriosität des Themas Sicherheit zu verlieren.
Im Mittelpunkt stehen Szenen, in denen Jenny als Alpinguide MTB erlebbar wird: auf dem Trail, beim Anleiten der Gruppe, bei kurzen Stopps und beim Blick auf Route und Gelände. Dazu kommen ruhigere Einstellungen von Vorbereitung, Materialcheck und kurzen Momenten mit den Teilnehmenden. So entsteht ein Mix aus Fahrdynamik, Verantwortung und persönlicher Motivation, der die Rolle als Veranstaltungsleiterin greifbar macht.
Die Bildsprache ist nah dran, klar und reduziert gehalten. Viele Einstellungen arbeiten mit Handkamera oder ruhigen Gimbalbewegungen, damit sich Zuschauer fühlen, als wären sie mit auf der Tour. Weite Shots zeigen Umgebung und Gelände, nähere Einstellungen fokussieren auf Jenny, Körpersprache und Interaktion mit der Gruppe. Farben und Kontrast sind natürlich gehalten, der Schnitt bleibt ruhig, damit Aussagen und Atmosphäre wirken können, ohne wie ein Werbespot zu wirken.
Gedreht wurde in einem Setting, das typischen DAV Mountainbike-Touren entspricht, mit vorher abgestimmter Route und klaren Spots für Kernmotive. Vor Ort wurde der normale Tourenablauf nur leicht gesteuert, damit Sicherheit und Fluss der Gruppe im Vordergrund bleiben. Interviews oder Statements wurden in ruhigen Momenten eingebaut, die Fahrszenen entlang der Strecke aufgenommen und anschließend im Schnitt zu einem kompakten Portrait verdichtet, das sowohl alleine funktioniert als auch in Kurzversionen für Website und Social Media zerlegt werden kann.
Der Film ist direkt auf der Infoseite zu den Anforderungsprofilen Mountainbike eingebunden und bietet dort einen emotionalen Einstieg, bevor man in die vielen Infos und Zulassungskriterien einsteigt. So verstehen Interessierte schon nach wenigen Sekunden, um welche Art Aufgabe es geht und wer typischerweise als Alpinguide MTB unterwegs ist.
Aus dem Material lassen sich kurze Ausschnitte für Social Media, Newsletter und Website-Teaser schneiden. Einzelne Statements oder Trail-Szenen können gezielt eingesetzt werden, um auf neue Ausbildungsgänge aufmerksam zu machen, Erfahrungsberichte zu unterstützen oder generell für das Ehrenamt als Alpinguide MTB zu werben.
Der DAV kann das Videoportrait in Infoveranstaltungen, Online-Terminen oder internen Runden einsetzen, wenn es um Ausbildung, Rollenverständnis und Ehrenamt geht. Statt mit einer Folie voller Stichpunkte zu starten, zeigt der Film in kurzer Zeit, wie Arbeit, Verantwortung und Freude am Führen einer Gruppe zusammenkommen.
Die Rolle wird greifbar
Statt nur ein Anforderungsprofil zu lesen, sehen Interessierte eine echte Person in der Rolle als Alpinguide MTB. Das macht die Aufgabe konkreter, emotionaler und hilft, sich selbst in dieser Position vorzustellen.
Geringere Hemmschwelle für Interessierte
Durch die Mischung aus Fahr-Szenen und ruhigen Momenten wirkt der Einstieg weniger „offiziell“ und mehr wie ein authentischer Einblick. Menschen, die mit dem Gedanken spielen, Verantwortung zu übernehmen, werden eingeladen statt abgeschreckt.
Moderner Auftritt im Ehrenamt
Das Videoportrait zeigt den DAV im MTB-Bereich zeitgemäß und persönlich, ohne die Themen Sicherheit und Verantwortung zu vernachlässigen. Das stärkt das Bild des Vereins bei bestehenden Mitgliedern und potentiellen Guides gleichermaßen.
Wiederverwendbarer Content für viele Anlässe
Aus einem Drehtag entsteht ein Videobaustein, der auf der Website, in Infoveranstaltungen und in Social Media genutzt werden kann. Der DAV hat damit ein zentrales Stück Content, das über mehrere Jahre hinweg Recruiting- und Informationsarbeit unterstützt.
Briefing und Videokonzept
Zu Beginn wurden Ziele, Zielgruppe und Kernbotschaften definiert: Was soll jemand nach dem Video verstanden haben und welche Fragen darf es ruhig offen lassen. Daraus entstand ein kompakter Aufbau für das Portrait mit klaren Schwerpunkten.
Drehplanung und Locationwahl
Auswahl einer Route und Spots, die sowohl typisch für DAV-MTB-Touren als auch filmisch sinnvoll sind. Abstimmung, wie viel Gruppe, wie viel Jenny allein und welche Situationen unbedingt vorkommen sollen.
Dreharbeiten vor Ort
Umsetzung der Fahrszenen, Portraits und Situationseinstellungen mit schlankem Setup, ohne den normalen Ablauf unnötig zu stören. Fokus lag darauf, echte Momente einzufangen und gleichzeitig genug Material für verschiedene Versionen zu bekommen.
Schnitt, Feinschnitt und Versionen
Aufbau des Hauptfilms mit klarer Dramaturgie, Farbkorrektur, Sounddesign und Einbindung von Text/Einblendungen. Zusätzlich Option auf kurze Snippets für Website-Teaser oder Social Media, ohne jedes Mal neu produzieren zu müssen.